Inspirationen

Träume und Ziele

22. Juni 2016

Lange habe ich mich nicht gemeldet. Aber die Abschlussprüfung ist fast um und ich hatte ein wenig Zeit, mir Gedanken zu machen.

Gedanken über Träume, die ich habe, Dinge, die ich schaffen möchte und Ziele, die ich mir persönlich setze. Dazu fand ich einen schönen Spruch, den wohl der weise Dalai Lama einmal gesagt hat:

„Deine Träume werden nicht wahr, wenn Du darauf wartest, dass sie in Erfüllung gehen, sondern, wenn Du entschlossen bist, jeden Tag einen Schritt auf sie zuzugehen.“

Ich finde, das beschreibt einfach sehr gut, wofür unsere Träume sind. Sie sind erfüllbar, manche brauchen einfach sehr lange und sehr viel „Arbeit“, aber wenn wir an unsere Träume glauben, können wir sie erfüllen.
Und es ist sehr wichtig, Träume zu haben und wenigstens die wichtigsten davon zu erreichen. Es gibt uns Selbstvertrauen, macht uns glücklich und gibt uns einen Sinn. Etwas, was wir erreichen wollen in unserem Leben. Meistens auch Dinge, die uns nicht von der Gesellschaft aufgezwungen werden, sondern wir uns (vielleicht insgeheim) für uns selbst wünschen.

Wer nicht weiß, was er in nächster Zeit erreichen möchte oder sich unbewusst ist, was für Ziele er so in nächster Zeit sich setzt, dem empfehle ich den guten alten „Brief an sich selbst“. Das habe ich letztens auch eimal gemacht. Einfach einen Brief an sich schreiben, wie doof es auch klingen mag. Aber es hilft. Er liegt jetzt verschlossen in einer Schublade und wird erst in einem halben Jahr geöffnet. Manche lassen ihn kürzer oder länger verschlossen. Ein halbes Jahr fand ich für den Anfang ganz gut, da viele Veränderungen so schnell folgen können.

Eines der Ziele, die ich mir gesetzt habe, ist etwas ganz banales, was wohl viele sich für das Jahr vorgenommen haben: Abnehmen.
Mir geht es beispielsweise nicht darum, dass ich mich abhungern will oder in irgendwelche kleinere Größen passen möchte.
Es geht darum, dass ich mit meiner Ernährungsweise unzufrieden bin. Es sollte auf jeden Fall ausgewogener sein und zudem möchte ich meinen Frust nicht mit Tonnen an Naschkram entgegenwirken müssen. Und zudem mag ich mich einfach so, wie ich mein bisheriges Leben war, nämlich schlank. Und das ist – so finde ich- eine Motivation, die mir besser hilft durchzuhalten. Weil es mein eigenes Ziel ist, dass ich nicht abhängig von den Menschen um mich herum mache.
Zudem ist es zu zweit viel besser, sich daran zu halten. Denn wenn der eine nicht möchte, hilft der andere bei der Motivation nach.

Ein anderes Beispiel, finde ich, sind Träume, die nicht auf kurze Spanne zu sehen sind, sondern eher auf das ganze Leben, das noch vor einem liegt, abzielen.
Ein Beispiel? Zum Beispiel Familie. Ich gehöre eindeutig zu dem Mensch, der einmal heiraten, Kinder haben und in Würde altern möchte.
Das Heiraten ist ein kleiner Prinzessinentraum, den ich schon immer geliebt habe. Ein Tag voll Glücklichkeit, in einem weißen Märchenkleid, Blumen, lachende Menschen um einen und ohne Sorgen. Einen Tag, der die Liebe zwischen zwei Menschen zeigt, weil die Liebe einfach das größte Geschenk ist, was es auf dieser Welt gibt.

Natürlich sind Kinder auch ein großes Geschenk, aber die Liebe steht immer im Vordergrund. Ob es der Partner ist, die Familie, Freunde oder Tiere. Ich bin da einfach etwas kitschig veranlagt.
Kinder sind sozusagen die Krönung einer Liebe. 🙂

Ich finde es schade, dass die Gesellschaft so wenig Träume zulässt, dass so wenig unter Freunden über die Ziele des anderen gesprochen wird. Sei es Beruf, Karriere, Studium (zumindest seit Einführung des NCs), Familie, Religion und Erlebnisse.
Es ist so schön zu erfahren, was den anderen antreibt. Was andere Menschen für Träume hegen, welche Ziele sie sich gesetzt haben. Aber auch, mitfeiern zu können, wenn ein anderer eines der Ziele erreicht hat. Sich für denjenigen zu freuen ohne irgendwelche Anflüge von Neid und Missgunst.
Es geht schließlich nicht darum, dass solche Träume, wenn man (zufällig) den gleichen hat, zuerst zu erreichen – es ist ja kein Wettbewerb. Sondern sich mitzufreuen und vielleicht auch mitzuhelfen, einander dieses Ziel zu erreichen.

Das ist jetzt alles etwas philosophisch, aber dieses Thema hat mich einfach bewegt. Weil mir erst jetzt wieder zu Bewusstsein gekommen ist, wie wichtig mir meine eigenen Lebensziele sind und dass ich sie weder verstecken brauche, noch mit anderen vergleichen kann.
Denn so wie Mark Twain einmal sagte:

„Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.“

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