Cats Main Blog

10 nützliche Tipps für Katzenbesitzer

9. Dezember 2017

Da ich nun seit über einem Jahr eine Katze zuhause habe, möchte ich gerne einige Tipps und Erfahrungen mit euch teilen.

Milli ist eine Bauernhofkatze und war daher am Anfang sehr wild und voller Elan. Bilder von vor einem Jahr findet ihr hier: Kleine Nudel.

Bevor das kleine tapsige Wesen die Welt erkunden darf, sollte sie aber erst kastriert werden. Daher mussten wir einige Monate warten, bis sie Freigang bekam.

Unsere Wohnung ist kein großes Paradies. Spielzeug hatten wir uns genug angeschafft, aber natürlich ist es immer interessanter, andere Dinge zum Spielen zu nehmen. Und so gab es oft genug Ärger.

Die nachfolgenden Tipps beruhen auf persönlicher Erfahrung und sind nur Empfehlungen meinerseits.
Links aus einem Partnerprogramm(Affiliate) sind mit einem * gekennzeichnet.

 

 

 

Nanunana JutebandDer ein oder andere fragt sich sicherlich, wieso soll ich meine Pflanzen schützen?
Milli hat früh entdeckt, dass das gute Katzengras (dazu mehr in Punkt 10) ja in Erde steckt. Und Buddeln macht eben Spaß, außer fürs Herrchen.
Oft kam ich nach Hause und fand überall im Wohnzimmer kleine und große Erdbrocken. Das Katzengras riss die kleine Randalin auch immer mit aus und spielte damit quietschvergnügt.

Auch der Drachenbaum war ein Alptraum: Da sie sich immer einbildete, diesen anspringen und hochklettern zu müssen, litt nicht nur die Rinde. Denn je schwerer die Katze wurde, desto öfter fiel der Baum einfach um und damit die Erde.

Ich suchte im Internet nach guten Möglichkeiten, denn ich wollte weder auf das Katzengras verzichten noch ein neues zuhause für den Drachenbaum finden.
Viele Dinge habe ich erfolglos ausprobiert, bis ich endlich auf ein wirksames Mittel stieß: JUTE!

Ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe tatsächlich Jutebänder gekauft (gibt es im Herbst auch oft bei Nanu-Nana in dezenten Farben oder in jedem Gartengeschäft). Ich habe die Stämme des Baumes damit eingewickelt und auch den Topf damit verdeckt. Mit stumpfgeschnittenen Zahnstochern habe ich das Gewebe aneinander befestigt. Dasselbe beim Katzengras rundherum.
Seitdem habe ich endlich Ruhe, denn Katzen mögen Jute nicht sonderlich, da die Krallen sich darin verhaken.

Und die Pflanzen haben damit auch kein Problem, denn Jute ist wasser- und luftdurchlässig!

 

 

Bild von zooplus.de/magazin

 

Bevor ich Milli zu mir holte, wollte ich erst einmal wissen, welches Futter ich kaufen sollte.
Es gibt ja unzählig verschiedene Arten im Supermarkt oder im Tiernahrungshandel.

BARFen war für mich keine Option, daher orientierte ich mich am Nass- und Trockenfutter:

Dabei stieß ich auf folgendes Problem: Viele Marken, die es vor allem im Supermarkt gibt, verwenden nicht qualitative Zutaten.

Beispielsweise ist oft gar kein Fleisch enthalten, sondern Abfallprodukte dessen (sog. “Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse”). Außerdem Zucker, das Katzen weder schmecken können noch gut für sie ist, und oft auch Getreide. Letzteres können Katzen nicht verdauen, wenn das Katzenklo also deutlich stärker riecht, liegt es oft daran.

Qualitativeres Futter muss nicht teuer sein. Ich habe mich für die Marke animonda und deren Reihe “Carny”* entschieden. Es ist Dosenfutter, was die Lagerung für mich deutlich einfacher macht.
Zur Auswahl stand auch die Marke “Premiere”, die ich mir als Option offen hielt, sollte das andere Futter nicht schmecken.

Milli hat das Futter sofort angenommen. Ich habe verschiedene Dosen auf Lager, die ich immer mische. So hat sie Abwechslung und gewöhnt sich nicht an eine normale Reihenfolge.

Ich kann es wirklich nur empfehlen!

 

 

 

Beim Trockenfutter ist leider sehr oft Getreide enthalten. Und das auch nicht unbedingt in winzigen Mengen.
Hier habe ich auch nicht viele Marken gefunden, die das ohne Getreide anbieten.
Es gibt beispielsweise von Sanabelle ein Trockenfutter, dass auch “No Grain” heißt. Ich habe mich aber für “Real Nature” entschieden, dass es beim Fressnapf zu kaufen gibt.
Es ist werthaltig und es bekommt meiner Katze ohne irgendwelche Probleme.

 

 

 

 

Genauso wichtig wie das Futter ist natürlich das Wasser. Vor allem bei Trockenfutter ist es wichtig, dass die Katze die Feuchtigkeit aus anderer Quelle aufnehmen kann.

Oft wird der Wassernapf neben den Futternapf gestellt. Meist ist es einfach der einzige Ort, der zur Verfügung steht oder man hat einen Doppelnapf.

In freier Wildbahn haben Katzen allerdings nie die Wasserquelle bei ihrem Fressen. Daher wird der Trinknapf tatsächlich mehr genutzt, seitdem dieser in einer anderen Ecke steht.

Es gibt auch Trinkbrunnen*, dafür habe ich allerdings zu wenig Platz und habe dazu keinen Erfahrungswert.

 

 

 

 

Bild von zooplus.de

Das Thema Transportbox ist auch nicht ganz so einfach. Ich wollte nicht diese sterilen Plastikkäfige, bei denen meistens die Katze schon vom Anblick Angst bekommt.
Im Internet hatte ich viele positive Erfahrungen mit diesem Weidenkorb* gelesen und sie mir daher bestellt.

Ich kann sie nur empfehlen: Der große Korb eignet sich als Schlafplatz/-höhle und kann mit einem Gitter vorne befestigt als Transportbox genutzt werden.

Unsere Katze lässt sich damit zwar immer noch nicht supergerne zum Tierarzt fahren, aber sie akzeptiert es und die Box ist für sie nicht der Feind. Sonst würde sie nicht darin schlafen.

 

 

 

Ich kann euch als Futternapf rechtsstehende Kombi empfehlen: 

Diese gibt es natürlich auch in weiß*.

Der Vorteil ist die Höhe des Napfes und ich wollte unbedingt Glasnäpfe haben, die ich gut auswaschen kann.
Das einzige, was nicht von Anfang an gepasst hatte, war das Verschließen der Dosen.
Bis ich dafür die passenden Deckel* fand! Und so bleibt das Futter auch in größeren Dosen einfach frisch und trocknet nicht sofort ein.

Damit die Dose aber auch optimal geleert wird, habe ich mir noch einen spitzen Dosenlöffel* geholt. Denn unnötig Futter wegzuschmeißen, wenn man es vermeiden kann, muss nicht sein.

 

 

 

Natürlich wichtig: Habt ein paar Dinge gegen Parasiten zuhause!
Denn Parasiten wird euch euer liebes Haustier gerne mitbringen.
Das gilt natürlich am Meisten für Freigänger-Katzen!

Zecken sind eines der öftesten Tiere, die unsere Milli immer mitbringt.
Irgendwann im Sommer wurde mir das zu bunt, denn täglich waren es sicherlich mindestens 2 Zecken, die sie im Fell mit sich trug. Eine Pinzette/Schlinge* zur Zeckenentfernung ist sowieso Pflicht in jedem Katzenhaushalt!

Da es jedoch einfach unerträglich viele Zecken waren, suchte ich nach einem Schutz wie z.B. Frontline* oder Advantage*.

Es wird in den Nacken der Katze geträufelt und verteilt s
ich dann über die Haut. Natürlich war das für unsere Katze unangenehm. Wer möchte schon etwas in den Nacken geschmiert bekommen, wo man als Katze nicht rankommt?

Dafür hat es wirklich geholfen! Es waren deutlich weniger dieser ungemütlichen Parasiten (vllt eine Zecke in der Woche, wenn überhaupt!). Pluspunkt für mich und meine Katze!

Wesentlich schlimmer finde ich allerdings Flöhe! Diese fast unsichtbaren, winzigen Punkte, die höllisch jucken!
Natürlich brachte unsere Katze diese auch mit und ich wurde fast wahnsinnig. Das war auch da, als ich das Schutzmittel gegen Zecken und Flöhe vergessen hatte, aufzuträufeln.

Und einmal in der Wohnung, bekam ich sie nicht mehr weg! Was tun?
Ich durchstöberte diverse Internetseiten und stieß immer wieder auf das ARDAP Spray*.

Kurzer Prozess: Ich kaufte dieses Spray und wendete es zuhause sofort an.
Es riecht ein wenig merkwürdig und ich habe es mit Schutzbrille, Handschuhen und offenen Fenstern angewendet. Sicher ist sicher. Der Geruch ist schnell wieder weg und die kleinen lästigen Tiere waren auch WEG!

Seitdem schwöre ich auf dieses Spray und die Angst vor dem nächsten Flo ist deutlich gesunken!

Was ich auch probiert habe im Flur: Eine große Schüssel mit Wasser gefüllt, einem Tropfen Spülmittel hinein und in der Mitte eine Kerze im Glas, die brennt. Flöhe wollen immer zur Wärmequelle, daher möchten sie zur Kerze.
Da auf dem Wasser keine Oberflächenspannung mehr besteht, ertrinken sie entweder oder verbrennen in der Kerze.
Damit habe ich auch kleine Erfolge erzielt. Natürlich solltet ihr eure Katze in der Zeit nicht in der Nähe haben!

 

 

 

“Katzenklo, Katzenklo, ja das macht die Katze froh!”

Ganz nach diesem Motto kommen wir zum nächsten Thema. Denn das Katzenklo macht nicht unbedingt uns Besitzer froh!
Überall Katzenstreu in der Wohnung, es stinkt eventuell auch unangenehm und schaut jetzt wirklich nicht super aus.

Ich habe ein ganz normales Katzenklo* mit Klappe. Anfangs wollte unser Kitten nicht hinein. Daher haben wir dafür die Klappe hochgeklappt. Ohne Deckel wollte unsere Kleine gar nicht rein. Soll ja auch keiner zugucken!

Und der Dreck natürlich überall! Die Vorderpfoten wurden etwas abgestreift, aber die Hinterpfoten kein Stück!
Ich suchte zudem nach einem anderen Katzenstreu, da ich mit dem Cat’s Best Streu nicht zufrieden war (das ist denke ich Geschmackssache jeder Nase).

Eine Lösung, um den Dreck in der Wohnung wenigstens ein wenig einzudämmen, war eine Matte vor dem Katzenklo. Ich stieg etwas später auf dieses Gitter* um.

Beim Katzenstreu wurde ich dann auch fündig: Das Tigerino Canada* ist für meine Nase geruchsneutral und auch nach dem Geschäft meiner Katze war nichts zu riechen! Der Meister war also gefunden.

Mittlerweile, da unsere Katze Freigänger ist, geht sie viel lieber nach draußen für ihr Geschäft. Das ist natürlich eine noch bessere Lösung! Das Katzenklo lassen wir trotzdem stehen, sicher ist sicher!

Die Varianten mit dem “Eingang” von oben, z.B. HIER*, werde ich mir sicher auch einmal zulegen. Das schaut eleganter aus und nimmt nicht so viel Platz weg!

 

 

Spielzeug solltet ihr in verschiedenen Varianten haben.

Unsere Katze hat früher die IKEA-Mäuse sehr geliebt und mit ihnen stets gekämpft. Aber auch Kuscheln war eine durchaus mögliche Option!

Generell gibt es folgende “Varianten” an Spielzeugen*:

  • Bälle und kleine Mäuse
  • Beschäftigungsspielzeug (z.B. von Catit die Spielbahnen. Diese hat meine Katze noch nicht angenommen. Ich habe allerdings bereits den blinkenden Ball bestellt. Mal sehen!)
  • Intelligenzspielzeug (hier können Leckerlies versteckt werden, an die euer Vierbeiner nur mit etwas Grips rankommt)
  • Spielangeln (auch immer sehr beliebt bei uns, vor allem, wenn sich etwas hinter einem Eck versteckt!)
  • Laserpointer sind auch ein absoluter Renner
  • Knisterfolie oder mit Catnip/Baldrian gefüllte Stoffspielzeuge (Achtung, Baldrian stinkt gewaltig, macht aber auch eine alte Katze wieder etwas spielfreudiger)
  • Tunnel und Kratzspielzeuge.

Es muss kein teures Spielzeug sein, das ist eurer Katze egal. Ihr solltet nur acht geben, ob das Spielzeug gefährlich sein könnte bzw. ob ihr es nur unter Aufsicht verwenden könnt.

Ich habe einen Ball selbstgemacht, den werde ich euch auch einmal vorstellen.

Eine stabile Kiste könnt ihr beispielsweise mit Löchern versehen und darin dann einen Ball verstecken. Diese Kiste hat sie stundenlang durch die Gegend geschoben. Dieser doofe Ball wollte einfach nicht raus!

Seid kreativ, denn kleine Katzen sehen in allem ein Spielzeug ;). Und nehmt das Spielzeug auch wieder weg, sonst wird es uninteressant.

 

 

 

Zuletzt möchte ich gerne auf das Thema Katzengras zurückkommen.
Das ist wichtig, da eure Katze so die Fellbälle besser herauswürgen kann.

Wie in Punkt 1 allerdings schon erwähnt, hat unsere Katze diese gerne herausgerissen und somit hat es nie lange gehalten.

Alternativ habe ich mich erkundigt und bin darauf gestoßen, dass sich eine Grünlilie genauso gut eignet und Katzen diese auch sehr gerne fressen.

Und tatsächlich: Die Grünline wird immer wieder etwas gegessen. Ausreißen ist hier sehr schwierig und die Grünlilie sieht zudem auch schick aus.
Zu beachten ist, dass die Grünlilie Schadstoffe aus der Luft filtert, wie z.B. Nikotin. Im Raucherhaushalt daher eher weniger zu empfehlen. Alternativ gibt es Zyperngras oder auch beliebt: Getreide!

Zur Fellpflege könnt ihr eure Katzen noch bürsten. Bei Langhaarkatzen sowieso, da ist das ja Pflicht. Aber auch eine Kurzhaarkatze wie Milli kann das ab und zu vertragen, vor allem im Winter.

Die Bürste, die ich habe, hat an den Enden kleine Noppen, damit ich sie nicht kratze.
Verschiedene Varianten gibt es HIER*.
Früher hat sie die Bürste immer instinktiv geboxt (unsere Katze ist eine kleine Boxerin). Aber ich habe sie immer vorsichtig damit gebürstet und abwechselnd mit der Hand gestreichelt. Mittlerweile liebt sie die Massage sehr!

So, das waren die 10 Tipps. Ich hoffe, es war etwas für den ein oder anderen dabei.

Was habt ihr noch so für Tipps?

Schreibt sie mir in die Kommentare!

Merke dir den Pin auf Pinterest:

You Might Also Like

Leave a Reply

Please Login to comment
avatar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .

  Abonnieren  
Benachrichtige mich zu: